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Informationen zu Medienbeiträgen, Veröffentlichungen und Veranstaltungen

RichMap in den Medien | Blogbeitrag | März 2026

 

Eva Gajek und Lilli Rast haben in einem Beitrag für den Blog Sozialdaten und Zeitgeschichte das Villenviertel als methodisches Labor genutzt, um zu untersuchen, wie man Sozialdaten vom Beginn des 20. Jahrhunderts nutzen kann und was ihre Analyse über symbolisches Kapital aussagt: Zum Blog Sozialdaten und Zeitgeschichte

Ankündigung | 12./13. November 2026 | IRS Erkner

Tagung „Boden Bauten Grenzen. Die Materialität städtischer Ungleichheit seit 1900“

 

Städtische Ungleichheiten wurden in der Geschichte immer wieder in der gebauten Umwelt sichtbar, zugleich aber in Übergangszonen und Wahrnehmungen neu ausgehandelt. Die Tagung, die im November 2026 am IRS stattfindet, will diese materiellen und symbolischen Grenzziehungen in den Mittelpunkt rücken und fragen, wie politische Veränderungen, Eigentumsordnungen, soziale Dynamiken und Wissenspraktiken urbane Räume wie Villenviertel oder Arbeiterquartiere geprägt haben. Mehr Informationen zur Tagung

Neu erschienen | Februar 2026

 

Obwohl die Forschung zum Kapitalismus seit einigen Jahren das Eigentum an Grund und Boden als zentrales, konstitutives Merkmal hervorhebt, wissen wir erstaunlich wenig über das Verhältnis von Boden und Recht, die rechtliche Fassung und Dokumentation von Grund und Boden, die Wertermittlung und schließlich die Bedeutung des Bodens in sozialen und mentalen Kontexten und ihr Wandel seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert. In dem von Ute Schneider in der Reihe des Historischen Kollegs herausgegebenen Band sind Texte der beiden RichMap-Projektleiterinnen erschienen. Kerstin Brückweh erörtert in ihrem Text die Bedeutung von Wohnen zwischen abstraktem Grundbucheinträgen und alltäglichen Pflegepraktiken. Dabei setzt sie einen besonderen Fokus auf die Eigentumsansprüche auf Haus und Grund in der Zeitgeschichte und davor. Eva Gajek stellt in dem Band in einem Text zusammen mit Nils Güttler (Universität Wien) das Villenviertel Frankfurt Lerchesberg in den Mittelpunkt und untersucht aus einer wissenshistorischen Perspektive die Geschichte dieses Raumes und seine Medialisierungen zwischen Planung und Erforschung seit den 1950er Jahren. Zur Publikation

RichMap in den Medien

Februar 2026

 

Wie sind Villenviertel entstanden, wie haben sie sich im langen 20. Jahrhundert entwickelt und welchen Wandlungen unterliegen sie heute? Der Tagesspiegel hat unser Verbundprojekt RichMap porträtiert. Zum Artikel

RichMap in den Medien

Januar 2026

 

Wie erhalten sehr reiche Menschen ihr Familienvermögen? Welche Praktiken geben sie an spätere Generationen weiter? Das erforscht die Soziologin und Teilprojektleiterin von RichMap Isabell Stamm. Ihre Antrittsvorlesung wurde nun im Deutschlandfunk Hörsaal veröffentlicht, in der sie auch auf die Frage, welche Rolle die gute Adresse bei diesen Prozessen spielt eingegangen ist. Zum Beitrag

RichMap in den Medien

Dezember 2025

 

„Gute Adressen“ sind vielen ein Begriff. Aber wie wurden sie zu dem, was sie sind? Das Forschungsprojekt „RichMap – Where the Rich Live“ untersucht deutsche Villenviertel des Langen 20. Jahrhunderts. Eva Maria Gajek, Historikerin im Forschungsschwerpunkt „Zeitgeschichte und Archiv“ und Ko-Leiterin des Projektes im Interview

RichMap in den Medien

Juli 2025

 

Wie funktioniert Reichtum auf dem Reißbrett? Diese Frage ist Teresa Stiens für das Handelsblatt Wochenende nachgegangen. Sie blickt dafür nicht nur nach Dortmund, sondern auch in den Berliner Grunewald, der vor rund 150 Jahren aus einer ähnlichen Idee heraus entstand. Eva Gajek gab für den Artikel erste Einblicke in das Projekt RichMap und ihre Forschungen zu Villenvierteln im 20. Jahrhundert. Zum Artikel 

Neu erschienen

Februar 2026

 

Die Stadt Essen wird immer wieder als gespaltene Stadt beschrieben, in der die Autobahn A 40 die arme und die reiche Seite der Stadt trennt.

Das, was die Stadt aber besonders interessant macht, ist, dass sie zudem im gesamten langen 20. Jahrhundert Wohn- und Arbeitsort von vermögenden Familien war. Eva Gajek blickt in ihrem Aufsatz für die Zeitschrift „Soziale Passagen“ auf die sozialen Ordnungsprozesse der Stadt, die mit der Entstehung der städtischen Villenviertel begannen. Zum Aufsatz

Neu erschienen

Dezember 2025

 

Reichtum in Deutschland ist stark konzentriert – und oft tief in der Geschichte verwurzelt. Einige der größten Privatvermögen sind bis heute im Besitz von Familien, die schon vor über 100 Jahren Teil der ökonomischen Elite waren. Dieser dynastische Reichtum, der politische Umbrüche, Weltkriege und wirtschaftliche Krisen überdauert hat, wirft grundlegende Fragen nach Chancengleichheit, Machtverhältnissen und der Rolle von Erbschaften auf. Teilprojektleiterin Daria Tisch geht der Frage nach, wo der Reichtum herkommt und und wo er bleibt. Zum Beitrag

Neu erschienen

September 2025

 

Die Villa Herpich in Potsdam-Neubabelsberg ist ein Ort mit vielschichtiger Vergangenheit. Iris Johanna Bauer legt einige dieser Schichten in ihrem Artikel für „Bau im Blick“ frei. Zum Artikel 

Neu erschienen

September 2025

 

Ostdeutsche Villenviertel in der Transformation. Wie entwickelten sich Villenviertel in der DDR und was passierte mit ihnen nach der deutschen Wiedervereinigung? Eva Gajek gibt erste Einblicke auf Brüche und Kontinuitäten in ihrem Aufsatz für das neu erschienene „Jahrbuch der Deutschen Einheit 2025“. Zum Aufsatz

Veranstaltung

März 2026

 

Mapping Time and Space. Zur Verräumlichung von Geschichte und Verzeitlichung von Räumen in hybriden Mappings.

Was tun wir, wenn wir mappen? Wie lässt sich die unterschiedliche Temporalität von Räumen kartographisch fassen? Und umgekehrt: Wie wird Zeit durch räumliche Ordnungen strukturiert? Zusammen mit Vivien Sommer vom IRS und Jochen Kibel vom SFB 1265 Re-Figuration von Räumen diskutierten wir darüber, wie wir damit umgehen können, dass jede Kartierung Sichtbarkeiten und Unsichtbarkeiten erzeugt, Maßstäbe setzt, Grenzen definiert und Zeiträume segmentiert. In diesem Sinne nahmen wir Mapping als Analyseinstrument, heuristische Praxis und Gegenstand kritischer Diskussion in den Blick. Mit dabei waren unter anderem Dr. Rita Gudermann, Lilli Rast, Liselore Durousset, Svetlana Burmistr, Valentin Mühlich, Dr. Séverine Marguin, Marike Flömer, Christine Leuenberger sowie Ines Gartlinger und Juliane Heinrich. Infos zur Veranstaltung und Programm

Veranstaltung

Januar 2026

 

Eva Gajek, Iris Johanna Bauer und Lilli Rast stellten das Projekt im Forschungskolloquium des Instituts für Geschichte der Universität Duisburg-Essen vor. Dabei konnten sie neben den Projektzielen und einzelnen Teilprojekten auch erste Archivfunde zur Besatzungszeit in den Untersuchungsvierteln Potsdam-Neubabelsberg und Köln-Marienburg präsentieren. Infos zur Veranstaltung

Veranstaltung

November 2025

 

Wie wurde eigentlich ein ostdeutscher Immobilienmarkt von westdeutschen Immobilienmarklern Anfang der 1990er Jahre entdeckt und welche Auswirkungen hatte dies für die Branche? Diese Fragen stellte Eva Gajek bei ihrem Vortrag für die von Jan Logemann (Göttingen) und Marcus Böick (Cambridge) organisierten Konferenz „Murky Buisness. Branchen im Zwielicht“. Zum Tagungsbericht

Veranstaltung

September 2025

 

Die Treuhand prägte einschneidend die ökonomischen Transformationen nach der Wiedervereinigung. Dem Erbe und den Auswirkungen dieser Transformationen ging eine Tagung an der TU Berlin, organisiert von der Teilprojketleiterin von RichMap Isabell Stamm und von Sascha Münnich, nach. Eva Gajek untersuchte in ihrem Vortrag, welche Rolle die Treuhand Liegenschaftsgesellschaft mbH (TLG) bei dem Verkauf von Immobilien in ostdeutschen Villenvierteln spielte und welche Auswirkungen dies bis heute für soziale Ungleichheitsstrukturen hat. Infos zur Veranstaltung

Veranstaltung

September 2025

 

Eva Gajek und Lilli Rast stellten ihre Überlegungen zu Sozialdaten und symbolisches Kapital vor und nutzen Villenviertel als methodisches Labor beim ersten Treffen der AG Sozialdaten beim Historikertag 2025 in Bonn. Infos zur Veranstaltung