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Ostdeutsche Villenviertel

 

Bearbeiterin: Iris Johanna Bauer (ZZF Potsdam)

Teilprojektleiter: Frank Bösch (ZZF Potsdam)

Betreuer:in: Frank Bösch (ZZF Potsdam), Eva Maria Gajek (IRS Erkner)

Im Rahmen des Promotionsprojekts sollen ausgewählte Villenviertel in Potsdam, Dresden und Görlitz im Zeitraum zwischen 1945 und 2000 erforscht werden. Im Fokus des Interesses stehen die Veränderungen innerhalb der Viertel, die einerseits durch das Kriegsende 1945 und andererseits durch die deutsche Einheit 1990 hervorgerufen wurden. Diese Veränderungen betrafen unter anderem die Sozialstruktur, Eigentumsverhältnisse, (Um-)Bau- und Abrissaktivitäten sowie die Ansiedlung von Personen und Institutionen. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Frage gerichtet, ob die Stadtteile in den unterschiedlichen politischen Systemen Orte sozialer Ungleichheit und asymmetrischer Machtverhältnisse waren bzw. blieben. Das Projekt ist angelegt als eine Kulturgeschichte des Raums, die die Wechselwirkung zwischen sozialen Raum und gebauter Umwelt untersuchen und den Alltag innerhalb der Villenviertel rekonstruieren möchte. Hierfür wird auf umfangreiche Quellenbestände aus öffentlichen und privaten Archiven zurückgegriffen. Besondere Berücksichtigung sollen Bildquellen, wie etwa Fotos und Grundrisse der Villen, finden. Ergänzt wird das Quellenmaterial durch qualitative Interviews mit Zeitzeug*innen.