Egon Hartmann
Das Werk des Architekten und Stadtplaners Egon Hartmann (1919–2009) ist bestens geeignet, einer breiten Öffentlichkeit die Bau- und Planungsgeschichte der Nachkriegszeit in ihrer deutsch-deutschen Verflechtung zu veranschaulichen. Das IRS setzt sich daher dafür ein, Hartmanns Leben und Werk zu erforschen und zu vermitteln.
Architekt und Stadtplaner in Ost und West
Ausstellung des IRS Erkner
Egon Hartmann war eine Schlüsselfigur des städtischen Wieder- und Neuaufbaus, erst in der DDR, dann in der Bundesrepublik. Sinnbild für seine Bedeutung in beiden deutschen Staaten sind seine Berliner Wettbewerbserfolge Anfang und Ende der 1950er Jahre: im Osten für die Planung der Stalinallee (wofür er den Nationalpreis I. Klasse erhielt) und im Westen für eine künftige gesamtdeutsche Hauptstadt. Hartmanns Schaffen spiegelt in einzigartiger Weise wesentliche Entwicklungslinien des deutschen Städtebaus nach 1945 wider. Dabei schlossen sich für ihn modernistischer Neuaufbau und die Rückbesinnung auf lange gewachsene urbane Strukturen nicht aus. Gezeigt wird ein bewegtes Leben voller Brüche und Brücken.

Links: Egon Hartmann
Materialien zu Egon Hartmann
Ausstellung
Architekt und Stadtplaner in Ost und West.
Egon Hartmann 1919–2009
Wanderausstellung, die seit Mai 2018 in mehreren deutschen Städten zu sehen war
Nachlass
Egon Hartmanns Nachlass findet sich in den Wissenschaftlichen Sammlungen unter der Bestandssignatur C035
