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Egon Hartmann 1919–2009

Architekt und Stadtplaner in Ost und West

Egon Hartmann war eine Schlüsselfigur des städtischen Wieder- und Neuaufbaus, erst in der DDR, dann in der Bundesrepublik. Sinnbild für seine Bedeutung in beiden deutschen Staaten sind seine Berliner Wettbewerbserfolge Anfang und Ende der 1950er Jahre: im Osten für die Planung der Stalinallee (wofür er den Nationalpreis I. Klasse erhielt) und im Westen für eine künftige gesamtdeutsche Hauptstadt. Hartmanns Schaffen spiegelt in einzigartiger Weise wesentliche Entwicklungslinien des deutschen Städtebaus nach 1945 wider. Dabei schlossen sich für ihn modernistischer Neuaufbau und die Rückbesinnung auf lange gewachsene urbane Strukturen nicht aus. Gezeigt wird ein bewegtes Leben voller Brüche und Brücken.

Das IRS, das Hartmanns umfangreichen Nachlass verwahrt, konnte mit Unterstützung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur eine Wanderausstellung erstellen, die durch Ost- und Westdeutschland tourt. Zuerst wurde sie vom 2. Mai bis zum 3. Juni 2018 im Thüringer Landtag in Erfurt gezeigt, dessen Verwaltungshochhaus Hartmann 1950/51 errichtet hat. Weitere Ausstellungsstationen:

Architekturmuseum der TU Berlin
25. März bis 29. Mai 2019
(Eröffnung: 21. März 2019)

Haus des Deutschen Ostens, München
11. September bis 13. Dezember 2019
(Eröffnung: 10. September 2019)

Landesmuseum Mainz
20. Oktober 2019 bis 1. März 2020
(Eröffnung: 20. Oktober 2019)

IRS Erkner, Wissenschaftliche Sammlungen
27. Januar 2020 bis Mitte 2021
(Eröffnung: 23. Januar 2020)

Haus der Architekten, Dresden
8. September bis 15. November 2021
(Eröffnung: 8. September 2021)

Bezirksbibliothek Pablo Neruda, Berlin
2. Juni bis 27. August 2022
(Eröffnung: 2. Juni 2022)